Adé, D-Flame und Mamadee entstammen gemischtrassigen Familien, haben Eltern aus Afrika und Deutschland. Sie leben in Deutschland, sind Musiker, fühlen sich aber nicht richtig zu Hause. Sie begegnen sich zum ersten Mal, nachdem der Schwarze Alberto Adriano in einem Dessauer Park von Jugendlichen erschlagen wurde.
Zusammen mit anderen Musikern gründen sie das Bandprojekt "Brothers Keepers" und kämpfen mit ihren Songs gegen Rassismus. Außerdem gehen sie direkt in verschiedene ostdeutsche Schulen und versuchen, mit den Jugendlichen über die Problematik zu reden.
Der Dokumentarfilm von Sven Halfar porträtiert einfühlsam anhand der Lebensgeschichte der Protagonisten die Schwierigkeit, eine afro-deutsche Identität zu entwickeln und die Problematik der Integration in die deutsche Gesellschaft. Die Mütter der engagierten Künstler kommen ebenfalls zu Wort und berichten über ihre Sicht der Situation.
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