Sebastian Färber (Peter Lohmeyer) geht in seinem Architekten-Beruf völlig auf. Der Job ist alles, was für ihn wirklich zählt. Dabei vernachlässigt er nicht nur seine Tochter Himalaya, sondern auch sich selbst und seine bereits angeschlagene Gesundheit.
Da wird der Spitzenarchitekt plötzlich zu einem groß angelegten Geheimprojekt auf eine einsame Insel berufen. Gemeinsam mit Kollegen und weiteren Experten soll Färber die ideale Stadt von morgen konzipieren.
Regisseurin Franziska Stünkel nimmt sich mit ihrer Adaption des Theaterstücks "Republik Vineta" einem in der Filmlandschaft eher selten behandelten Thema der Arbeitswelt an, nämlich dem Zuviel an Arbeit und dessen negativen Folgen.
Sie verlangt dabei den Zusehern viel ab und erzählt ihre Geschichte tempoarm und dialoglastig. Auch dank des glaubhaften Spiels der Akteure und dem bewussten Einsatz von Musik schafft sie es das Kammerspielartige der Vorlage aufzubrechen.
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