Fünf Jahre nach seinem bislang letzten starken, aber kommerziell nahezu ignorierten filmischen Lebenszeichen "Light Sleeper" kehrt Paul Schrader, einer der wenigen, konsequent sperrig gebliebenen Repräsentanten des New Hollywood, ins Kino zurück - mit der ironisch gebrochenen Geschichte eines Wunderheilers, der zum Magnet kommerzieller und religiöser Interessen wird. Nachdem sich jedoch schon in den USA nur wenige von "Touch" berühren ließen, und auch Kinowelt auf den vorgesehenen deutschen Kinostart verzichtete, bleibt das Filmfest München wohl das einzige größere Forum, um Schraders nicht grundlos gescheitertes Comeback zu sehen.



