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Luke Wilson Biografie

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Biografie

Wenn sich zwei Brüder im selben Business versuchen, kann das schon mal zu Spannungen führen.

Nicht so bei Luke Wilson und seinem älteren Bruder Owen: Die beiden lebten jahrelang in einer WG, obwohl Luke schon längst ein eigenes Haus hatte - er wollte aber den Spaß mit seinem Bruder nicht missen.

Spaß haben, entspannen und mit Freunden abhängen gehören ohnehin zu den großen Hobbys des 1971 in Dallas, Texas geborenen Schauspielers. In der Schule und auf dem College interessierte er sich noch hauptsächlich für Sport, doch dann belegte er einen Theaterkurs und widmete sich der Schauspielerei. 1994 schließlich drehte er mit seinen Brüdern Owen und Andrew sowie dem gemeinsamen Kumpel Wes Anderson den Kurzfilm "Bottle Rocket", der von einem Produzenten entdeckt und schließlich zum Spielfilm ausgebaut wurde.

Daheim im TV und auf der Leinwand

Luke, Andrew, Owen und Wes arbeiteten danach noch mehrmals zusammen und brachten hochgelobte Filme wie "Rushmore" und "Die Royal Tenenbaums" in die Kinos. Aber auch einen Auftritt als Vampir in der Kultserie "Akte X" kann der sympathische Schauspieler im Lebenslauf verbuchen. Dabei verließ sich der 1,83-Meter-Mann immer auf sein Bauchgefühl: "Ich mache keinen Film nur des Geldes wegen", behauptet er, und man glaubt ihm sofort.

Luke zeigt in all seinen Filmen, dass er sowohl das komische als auch das dramatische Fach bestens beherrscht. Er ist bekannt dafür, dass er Emotionen und Dialoge vor der Kamera gleich beim ersten Versuch perfekt hinbekommt, was ihm den ehrfürchtigen Spitznamen "One-Take Wilson" einbrachte. Sein konsequentes Underplaying sorgte lange dafür, dass er in Big-Budget-Filmen als Nebendarsteller eingesetzt wurde.

Mit Nebenrollen zum Erfolg

So spielte er in Filmen wie "Natürlich blond!" oder 3 Engel für Charlie jeweils nur die zweite Geige neben seinen Leinwand-Freundinnen Reese Witherspoon und Cameron Diaz, war aber so überzeugend, dass er auch jeweils für die Sequels der beiden Blockbuster gecastet wurde.

Seinen großen Durchbruch feierte Luke in der Komödie "Old School" als Mittdreißiger, der nicht erwachsen werden will und seine Collegezeiten wieder aufleben lässt. Zur Seite standen ihm dabei Vince Vaughn und Comedy-As Will Ferrell.

2005 schließlich überzeugte Luke in "Die Familie Stone" als charmanter Typ von nebenan, der sich in die verklemmte Verlobte (Sarah Jessica Parker) seines Bruders verliebt.

Volle Punktzahl bei den Ladies

Was die Damenwelt im echten Leben angeht, kann Wilson sich ebenfalls nicht beklagen: Er war mit "Royal Tenenbaum"-Kollegin Gwyneth Paltrow und auch mit Engel Drew Barrymore zusammen, mit der er heute noch eng befreundet ist. Offiziell ist Luke momentan Single, doch bei soviel Charme kann sich das schnell wieder ändern.

Nur teilweise romantisch geht es für ihn in der Komödie "Die Super-Ex" zu, wenn sich Wilsons braver New Yorker Matt in Uma Thurman verknallt, die sich als Superheldin entpuppt. Als Matt mit der kontrollsüchtigen Überfliegerin Schluss macht, beschert ihm diese eine Tragödie nach der anderen.

Mega-Erfolg als Bobby Ewing?

Gerade hat er außerdem die Komödie "Idiocracy" abgedreht, in der es Wilson nach einem Tiefgefrierschlaf 500 Jahre in die Zukunft verschlägt. Dort ist jeder so dumm, dass Lukes Charakter wie ein wahrer Einstein scheint.

Im Anschluss daran dreht Wilson die Thrillerkomödie "You kill me" und die Komödie "Barry Munday". Und danach kommt dann wohl sein nächster Kultfilm: Luke wird in der lange ersehnten "Dallas"-Kinoverfilmung den süßen Bobby Ewing spielen.

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