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Jerry Seinfeld Biografie

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Biografie

Amerikanischer Comedian und Schauspieler. Sein Name ist auf ewig mit der Kultserie "Seinfeld" verbunden, die als die einflussreichste Sitcom der 90er-Jahre gilt, 2002 Platz eins der besten TV-Serien aller Zeiten belegte und mit drei Golden Globes, zehn Emmys und 48 weiteren Preisen ausgezeichnet wurde. NBC verdankt über 40 Prozent der Werbeeinnahmen der Serie, die nach der letzten Folge, die Rekordeinschaltquoten erreichte, durch Auslandsverkäufe (ab 1995 Deutschland) und als DVD-Edition profitabel war. Jerry Seinfeld wurde zu einem der reichsten Männer der USA mit einem geschätzten Vermögen von über 100 Mio. Dollar. 2007/08 landete Jerry Seinfeld mit dem DreamWorks-Animationsfilm "Bee Movie" (2007/08), den er schrieb, co-produzierte und dessen Hauptfigur Biene Benson er sprach, einen weiteren Welterfolg.

Jerome "Jerry" Seinfeld wurde 1954 in Brooklyn, New York, in eine Familie jüdisch-deutscher Abstammung geboren, besuchte die Birch Lane Grundschule und die Massapequa High School, brach nach einigen Semestern das Studium an der State University of Oswego ab und machte seinen Abschluss am Queens College in New York. 1976 begann er seine Laufbahn als Stand-Up-Comedian mit einem Auftritt in der New Yorker "Catch-a-Rising-Star"-Show, spielte 1979 in der kurzlebigen Serie "Benson" (NBC) Briefträger Frankie und ging parallel dazu durch die harte Schule der Improvisationskomik in Clubs, Varietés und Kleinkunstbühnen. Ein Förderer war der 2004 gestorbene Komiker Rodney Dangerfield, der einen Nachtclub in New York besaß. Seinfeld war in zahlreichen Sendungen von NBC Gast in den Late Night Shows von Johnny Carson, wo ihm 1981 ein legendärer Auftritt den Durchbruch brachte, sowie bei David Letterman und Merv Griffin (Vorbilder der Harald-Schmidt-Show).

"Seinfeld" (NBC 1989-1998; 175 Episoden) erzählt vom nicht auf den Mund gefallenen New Yorker Seinfeld und seinen Freunden Elaine Marie Benes (Julia Dreyfus), George Costanza (Jason Alexander) und Cosmo Kramer (Michael Richards), alle neurotische Singles, deren Leben mit Krisen gepflastert ist, die ohne "political correctness" durchdiskutiert werden, wobei die Umgangsformen des Alltags auf distanzierte bis zynische Weise bloßgestellt werden. "Seinfeld" wurde Vorbild für Serien wie "Friends" und "Sex and the City". Auf dem Höhepunkt zog Jerry Seinfeld den Schlussstrich, arbeitete wieder als Stand-Up-Comedian. Seinen drei Partnern blieb der große Erfolg versagt (der "Seinfeld"-Fluch).

2002 verkaufte Seinfeld die Idee für einen Film um eine Biene, die die Menschen wegen Honigraub verklagt, an DreamWorks, deren Animationsfilm "Bee Movie" 2007/08 rund 300 Mio. Dollar einspielte. Im Dezember 2007 war Seinfeld zu Gast bei "Wetten, daß...?", verlor die Wette und trat mit Synchronsprecherpartnerin Renée Zellweger in Bienenkostümen vors Publikum.

Seinfeld ist mit Jessica Seinfeld (= Nina Klar) verheiratet. Sie haben drei Kinder. Er besitzt mit über 20 Porsches eine der größten Porsche-Sportwagensammlungen der Welt.

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