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Chris Klein Biografie

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Biografie

Trapezkünstler beim "Cirque du Soleil" oder Hubschrauberpilot für Sightseeingtouren - beides alternative Berufsvorstellungen für Chris Klein. Aber er liebt die Schauspielerei zu sehr, um ernsthaft über einen Jobwechsel nachzudenken.

Schließlich wirkte Chris Klein schon in seiner Schulzeit bei diversen Theaterstücken mit und gab den tragischen Tony in "West Side Story". Aber sein Leinwandebüt verdankt er einem Zufall: Die braunhaarige Sportskanone rempelte Regisseur Alexander Payne auf dem Schulkorridor an, als dieser auf Locationsuche für seinen neuen Film "Election" war.

Und das brachte Klein 1999 in dieser bitterbösen Satire die Rolle des naiven, netten und beliebten Paul Metzler ein, der mit der ehrgeizigen Reese Witherspoon um die Position des Schulsprechers konkurriert. Der Beginn einer kometenhaften Karriere, die aber auch im Leistungssport im Bereich des Möglichen gewesen wäre.

Jugend im Mittleren Westen

Denn der Sunnyboy, der im Alter von 13 Jahren mit seinen Eltern und zwei Geschwistern von Illinois nach Nebraska zog, ist sehr aktiv: Er lief im Leichtathletikteam und spielte in der Footballmannschaft seiner High School.

Und wie der Lacrosse-spielende Oz, den Klein in den Teensexkomödien "American Pie" und American Pie 2 verkörpert, sang er auch im Schulchor. Oz wollte damit zeigen, dass er Grips hat, dies hat der Schauspieler aber nicht nötig - studierte er doch an der Texas Christian University.

Mel Gibson als Vorbild

Ob als arroganter Elitestudent in "Here on Earth" oder als netter dummer Tierfänger "Ohne Worte": Klein wirkt in beiden Rollen glaubwürdig. Wirkliches Durchhaltevermögen wurde dem 27-Jährigen für das Remake "Rollerball" abverlangt. Nach einem harten Training mit der kanadischen Eisschnelllaufmannschaft - seither hat er enormen Respekt vor den Wettkämpfern - durfte Chris sich mit der sexy Blondine Rebecca Romijn trösten.

Mit dem Vietnam-Epos "Wir waren Helden" zeigte der Shooting-Star 2002 endgültig, dass er das Zeug für vielschichtigere Charaktere hat. Und ein neues Vorbild: Denn Mel Gibson wurde zum überragenden Lehrer und Helden, für den Chris gerne die Strapazen der Dreharbeiten in der kalifornischen Wüste auf sich nahm.

Noch zu haben

Während er in "The United States of Leland" den Freund eines Mädchens spielt, dessen autistischer Bruder von einem durchgeknallten Teenager erstochen wird, holt ihn seine Ex Mandy Moore in "American Dreamz" quotenträchtig aus dem Irakkrieg zurück.

Etwas, was seine frühere Verlobte Katie Holmes, inzwischen Mutter und Bald-Ehefrau von Action-Star Tom Cruise, wohl eher nicht in Erwägung ziehen würde. Seither solo, kann er wenigstens als Playboy Cooper seinem älteren, langweiligen Bruder Eddie "Mein verschärftes Wochenende" bieten. Nur blöd, dass Eddie während des Wochenendes eigentlich eine zündende Idee für eine Werbekampagne braucht, damit er seinen Job nicht verliert...

Surferboy im Glück

Klein ist auch in seinem Privatleben dem Feiern nicht abgeneigt und manchmal übertreibt er sogar: Im letzten Jahr wurde Chris in San Diego wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen. Aber dies ist nur ein kleiner schwarzer Fleck auf der ansonsten blütenreinen Weste des Schwarms aller Schwiegermütter.

In seiner knappen Freizeit hat der Junge aus dem Mittleren Westen neben Wandern und Mountainbiken das Surfen für sich entdeckt. "Ich bin zwar nicht gut darin, aber ich mache es gerne", verrät Klein. Irgendwie beruhigend, dass das Allroundtalent nicht immer die Nummer eins ist.

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