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Hayden Christensen Biografie

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Biografie

Ein letztes Mal spielt der Kanadier in "Star Wars III - Die Rache der Sith" Annakin Skywalker, zeugt Luke und Leia, bis ihn nur noch die dunkle Seite der Macht verführen kann. So wird aus dem schwer verliebten Vater letzlich der schwer atmende Vader.

Schon als Kind wollte sich der Mann mit der Maske vor der Welt verbergen. "Es heißt, die Schauspielerei sei die Rache der Schüchternen, richtig? Es fiel mir schwer, Menschen anzusprechen. Als ich mit sechs Jahren Eishockey zu spielen begann, war ich von Kids umgeben, die viel extrovertierter waren. Ich fühlte mich ausgeschlossen."

Zwei Jahre später begleitete der italienisch-schwedische (Mutter Alie) und dänisch-englische Nationenmix (Vater David) Schwester Hejsa auf Agentensuche, wurde selbst engagiert und warb für Hustensirup.

Das TV-Debüt des in Toronto aufgewachsenen Blonden ist offiziell die Serie "Macht der Leidenschaft", tatsächlich aber eine TV-Reportage von einem Tennis-Turnier in Toronto. Hier wurde Balljunge Hayden vom Court-Choleriker John McEnroe unter Beschuss genommen und kam so erstmals in die Medien.

Sportlichkeit liegt in der Familie

Tennis und Hockey sind große Leidenschaften des Sportfans. Ein Familienerbe, profilierte sich Hesja doch als Trampolin-Queen und Bruder Tove als Langstrecken-Champion mit Gastrolle im Läuferdrama "Grenzenlos" (1998).

Drei Jahre zuvor feierte Hayden sein Kinodebüt im Knochenbrecher "Jungle Law". Es folgten kleine Rollen im Horrorfilm "Die Mächte des Wahnsinns", in der Komödie "Mädchen an die Macht!" und in Sofia Coppolas Regiedebüt "The Virgin Suicides - Verlorene Jugend", in dem sich die Aufmerksamkeit der Fans jedoch auf Josh Hartnett konzentrierte. Das änderte sich mit der TV-Serie "Higher Ground", in der er sich im therapeutischen Sommercamp mit einem Problemkatalog (sexuell belästigt von der Stiefmutter, verführt von Drogen) herumschlug.

Dann kam Star Wars

"Sie sollten die Flut von Briefen sehen, die er täglich von bewundernden Fans erhielt", erinnert sich Kostar Cook. "Sie waren total in ihn verliebt, aber er ließ sich davon überhaupt nicht beeindrucken."

Ganz im Gegensatz zu George Lucas: Unter 442 Kandidaten entschied sich der Meister der Macht für ihn. Am Ende gab es königliches Lob von Natalie Portman: "Er ist ruhig, aber auf eine sehr attraktive Art. Er hat diese unbeschreibbare Qualität, die einen zwingt, ihm zuzuschauen". Eine Romanze mit Natalie kam für Hayden aber nicht in Frage: "Ich halte Rendezvous mit einer Kollegin für keine gute Idee, besonders dann, wenn man Fortsetzungen mit ihr drehen muss".

Vom Jedi zum Junkie

Auf Bienen ist der Jazz- und Bluesfan allergisch, auf Beziehungen nicht, auch wenn er sich dazu ungern äußert. Seine Wirkung allerdings ist unbestritten.

Obwohl er sich in "Das Haus am Meer" schminkte und Rauschmittel schnüffelte, während er sich mit Schal am Hals an eine Kleiderstange hängte, stieg Jena Malone zu ihm in die Dusche. Das Drama war seine Reifeprüfung als Darsteller, gefolgt von einer facettenreichen Leistung als journalistisches Wunderkind, das sich in "Shattered Glass" als Plagiator entpuppte.

Haydens Firma "Forest Park Pictures", die er mit Bruder Tove leitet, produzierte den Indie-Hit - wie auch seinen neuen Film "Less than Kind". Vom Mark-Hamill-Syndrom, der nach "Star Wars" keine gleichwertige Rolle fand, fühlt er sich nicht bedroht. Er setzt auf Varianz, dreht mit Teenprinzessin Mischa Barton ("") das riskante Projekt "The Decameron" und angesichts seiner Popularität nicht durch: "Schauspieler sind Beobachter, versuchen menschliche Gefühle zu verstehen. Aber wie soll man diese exakte Beobachtungsgabe haben, wenn man sich selbst so wichtig nimmt."

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