Eine ganze Armada blutlüsterner Hitmen will sich die Kopfgeld-Million verdienen, die Primo Sparazza (Joseph Ruskin) ausgelobt hat, um Buddy "Aces" Israel (Jeremy Piven) das Lebenslicht ausblasen zu lassen. Genau gesagt, soll ihm das Herz bei lebendigem Leib herausgeschnitten werden für den Verrat am erbosten Mafiaboss.
Buddy, professioneller Falschspieler und Kartenhai, hat sich derweil ins High-Tech-Penthouse eines schicken Hotels zurückgezogen, bewacht vom FBI, das versprochen hat, ihn in ihr Zeugenschutzprogramm aufzunehmen.
Weniger Wert auf Logik denn auf Stil legt Joe Carnahan in seiner "Reservoir Dogs" meets "Natural Born Killers"-Ballerorgie. Nach einer etwas umständlichen, unnötig langen Exposition legt der Regisseur den Action-Gang ein und steigert bis zum furiosen Finale kontinuierlich das Tempo.
"Smokin' Aces" ist ein sichtlich von MTV und Rock-Clips beeinflusster Bildersturm, bei dem der Maschinengewehrschnitt von Robert Frazen bestens zum pulsierenden Score von Clint Mansell passt.
Copyright © www.kino.de 2008.