Im heruntergekommenen "Blauen Geier" werkeln abgedrehte Holländer, Serben, Türken und Marokkaner unter dem Kommando ihres faulen Chefs. Sie brutzeln in fettigen Pfannen und rühren in schmutzigen Töpfen, dass einem Hören und Sehen vergeht.
In diesem Chaos landet der marokkanische Einwanderersohn Nordip (Mounir Valentyn), der mit seinem hervorragenden Schulabschluss eigentlich Medizin studieren sollte. Klar, dass ihn die anderen schräg von der Seite angucken. Als er auch noch mit Agnes (Bracha van Doesburgh), der Nichte der Hoteldirektorin, anbandelt, schikanieren sie ihn noch mehr.
In der Küche der Stressvermeidungs-Truppe brodelt herzhaft Multikulti bis zum Überkochen, sind die Pointen so knackig wie die Panade auf dem Schnitzel. Bei diesem schmackhaften Film-Menu aus Holland, angemacht mit einem Schuss scharfer Ironie und einer Prise deftiger Anarchie zum Schieflachen, muss man einfach zugreifen.
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