Um das Geld für eine Europareise zusammen zu sparen, gibt sich die junge Jae-young (Seo Min-jung) in schmuddeligen Absteigen Freiern hin, während ihre Freundin Yeo-jin (Kwak Ji-min) Schmiere steht.
Als sie jedoch einen Moment unaufmerksam ist, stirbt Jae-young nach einem Sprung aus dem Fenster, um der zu spät bemerkten Polizei zu entkommen. Als "Wiedergutmachung" sucht Yeo-jin fortan Jae-youngs Kunden auf, schläft mit ihnen und gibt ihnen ihr Geld zurück. Ihr Vater, ein Polizist, kommt dem Treiben seiner Tochter auf die Spur und stellt ihre Kundschaft zur Rede.
Festival-Veteran Kim Ki-duk inszenierte nach Filmen wie der Amour fou "Die Insel", dem Thriller "Bad Guy" oder dem Drama " Frühling" mit seiner zehnten Low-Budget-Produktion eine Tragödie, die ihm bereits den Silbernen Bären für die beste Regie einbrachte.
Gewalt und Sex, ein ausgeprägter Stilwille und präzise Schauspielführung bestimmen auch dieses Werk des koreanischen Arthouse-Spezialisten, das gekonnt mit den Zuschauererwartungen spielt und ins Rotlichtmilieu von Seoul entführt.
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