Rinko (Asuka Kurosawa) und Shigehiko (Yuji Kotari) führen eine typische japanische Mittelstands-Ehe, die rein auf Ritualen und Rücksichtnahme basiert. Gefühle spielen dabei eine Nebenrolle.
Rinko ist Telefonseelsorgerin für psychisch Labile, Shigehiko erfolgreicher Geschäftsmann. Als ein Patient Rinko mit heimlich geschossenen kompromittierenden Fotos erpresst, gerät ihre saubere Welt aus den Fugen:
Statt Geld zu fordern verlangt der Fremde, dass Rinko ihre sexuellen Begehren öffentlich auslebt.
Der japanische Experimentalfilmer Shinya Tsukamoto ("Tokyo Fist") begibt sich mit "A Snake of June" auf verhältnismäßig konventionellen Boden - trotz seiner futuristischen schwarz-blau-weißen, surrealistischen Bilder, die mit wilden Schnitten zusammengehalten werden.
"A Snake of June" wurde bei den Filmfestspielen von Venedig mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet.
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