An einem heißen Augustnachmittag 1972 stürmt John Wojtowicz in eine Brooklyner Filiale der Chase Manhattan Bank und verlangt mit der Waffe in der Hand die Auszahlung einer beträchtlichen Summe. Doch aus dem als schnelle Geldbeschaffung geplanten Überfall wird nichts.
Die Polizei versperrt unerwartet schnell den Ausgang, Wojtowicz nimmt daraufhin acht Geiseln und hält sie in einem 14-stündigen Nervenkrieg fest. Mit der Beute wollte er die Geschlechtsumwandlung seines Geliebten finanzieren - ein Motiv, das das Interesse der Medien weckt.
Aus Interviews und Archivmaterial rekonstruiert der Filmemacher Walter Stokman einen Banküberfall, der bereits dank Sidney Lumets 1975 gedrehtem Psychodrama "Hundstage" in die Filmgeschichte eingegangen ist.
Der Mann der Stunde, John Wojtowicz, führt seitdem ein Leben im Schatten der filmischen Darstellung, und hatte bis zu Stokmans Doku nie die Gelegenheit, seine Sicht zu schildern.
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