Die Rahmenhandlung bildet das Zusammentreffen des Taxifahrers Bárbaro mit dem berühmten Sänger Pio Leiva. Als der in sein klappriges Gefährt steigt, fällt dem gewieften Großmaul erst einmal vor Ehrfurcht das Herz in die Hose, aber dann macht er ihm den Vorschlag, eine neue Band unter Leitung des Maestros zu gründen.
Talente gibt es jedenfalls en masse. Nach einigem Zögern sagt Leiva zu, wohl auch unter dem Eindruck der offensiven Weiblichkeit von Sängerin Osdalgia, die den alten Mann nicht nur durch ihre Stimme verzaubert. Die "Talent-Scouts" suchen in den entlegensten Winkeln Havanas und bald haben sie eine Supertruppe zusammen, von denen einige als "The Sons of Cuba" in Japan ein Konzert geben.
Der in kräftigen Farben gehaltene Dokumentarfilm über den kubanischen Musikernachwuchs nach "Buena Vista Social Club" wird zwar von einer fiktiven Rahmenhandlung zusammengehalten, lebt aber von der wirklichen Lebenslust seiner Protagonisten. Die beobachtet German Kral bei den Proben und in ihrem Alltag. Amüsant und äußerst mitreißend!
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