"Schnell, unmittelbar und unverfroren" gingen die ersten Fotografen mit der 1964 erfundenen russischen Kompaktkamera LOMO LCA um, die zunächst in Österreich wegen ihrer zuverlässigen Mechanik Anhänger fand und genutzt wurde. Hauptvorteil war die klare Farbaufnahmen ermöglichende Nahlinse der Kamera, die den "Schuss aus der Hüfte" und spontanes Fotografieren erlaubte.
In den 70er-Jahren fanden die Fotografen zu bilddichterischer Arbeit, veröffentlichten Manifeste und wurden seit 1994 mit Ausstellungen bekannt.
Der Dokumentarfilm des Berliner Regisseurs Christian Schmidt-David geht in seinen Interviewteilen der Geschichte der LOMO nach, stellt die Begründer der Internationalen Lomographie-Gesellschaft vor, führt ins dortige Archiv und gibt Prognosen für die weitere Entwicklung der Fotografie. Trotz vieler tausend Fotos ein kurzweiliger und unterhaltsamer Trip durch einen Teil der Medien- und Kulturgeschichte.
Copyright © www.kino.de 2007.