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Love Don't Cost a Thing Filmkritik

Love Don't Cost a Thing Filmkritik

Film
Love Don't Cost a Thing
Autor
anonymous
Filmkritik vom
2008-02-26 09:47:29
Bewertung
2/5 2 stars
Quelle
www.kino.de
Filmkritik

In dem Original "Can't Buy Me Love" von 1987 konnte Hauptdarsteller Patrick Dempsey als schüchterner Highschool-Junge die Liebe einer populären Mitschülerin nicht mit Geld erkaufen, sondern ihre Gunst nur mit seinem persönlichen Charme erringen. In dem Remake der typischen Teeniekomödie lernt Nick Cannon ("Drumline") die selbe Lektion, die jetzt zu "Love Don't Cost A Thing" umformuliert wurde.

Michael Swerdick, Drehbuchautor des Erstlings, modernisierte die Neufassung des Skripts in Zusammenarbeit mit Regisseurin Troy Beyer ("Let's Talk About Sex"). So wurden die Locations von den Suburbs ins urbane Los Angeles verlegt, der Protagonist ist jetzt ein Schwarzer, und Rap und Hiphop sind angesagt, was sich beim Slang und natürlich ausgiebig beim entsprechenden Soundtrack bemerkbar macht. Verfügte Hauptdarsteller Cannon als rebellischer Trommler in dem Highschool-Drama "Drumline" über perfektes Rhythmusgefühl, spielt er diesmal etwas überzogen einen Eierkopf, dessen ungelenke Tanzmanöver an einen Weißen auf zwanghaftem Homeboy-Trip erinnern. Als Musterschüler Alvin Johnson verdient er sich in seiner Freizeit Geld als Pooljunge. Zudem tüftelt er mit seinen gleichfalls uncoolen Techno-Geek-Freunden an Automotoren herum, womit er eine Chance hat, ein Harvard-Stipendium zu bekommen. Als sein Schwarm, die Cheerleaderin Paris Morgan (Christina Milian), den Wagen ihrer Mutter verbeult, springt Alvin mit seinem Ersparten ein, mit einer Auflage: Paris muss für zwei Wochen so tun, als wäre sie seine Freundin und ihm damit Eingang in die elitäre Clique der coolen Kids zu ermöglichen. Sein Wunsch erfüllt sich, doch in guter alter moralfabulierender Tradition lernt er den Wert von wahrer Freundschaft über hohle Oberflächlichkeiten zu schätzen.

Die Rassismuskarte wird hier nicht ausgespielt, stattdessen rührt der nicht sonderlich witzige Konflikt von Klassenunterschieden, die in "8 Mile" weitaus intelligenter und prägnanter angesprochen wurden. Im Ton setzt die Highschool-Comedy in erster Linie auf oft angestrengt wirkenden Humor, wobei eine Szene, in der Alvins Vater (Steve Harvey imitiert erfolglos "American Pie"-Star Eugene Levy) ihm den Gebrauch von Kondomen beibringen will, bizarr peinlich ausfällt. Insgesamt ist die Low-Budget-Produktion wohl vorrangig für eingefleischte Nick-Cannon-Fans gedacht, und das ist wohl erst ein kleines Grüppchen. ara.

Copyright © www.kino.de 2008.



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