Ein weitere Beitrag zur derzeitigen 68er-Debatte: Richard David Precht erzählt aus seiner Kindheit als sich seine Eltern gegen den Mief der BRD und den Imperialismus des Westens stemmten. Sie beschränkten ihre Vision eines besseren Lebens nicht nur auf revolutionäres Gedankengut, sondern setzten sie in der eigenen Familie mit Coca-Cola-Verbot um. Sie gehörten auch zu den ersten Deutschen, die Kriegswaisen aus Vietnam adoptierten. Kapitalismus war böse, Sozialismus gut. Dieses Mantra widerlegt Precht spielend, indem er fröhlich zeigt, wie vernagelt auch die linke Ideologie war.



