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Lassie Filmkritik

Lassie Filmkritik

Film
Lassie
Autor
anonymous
Filmkritik vom
2007-10-15 18:55:25
Bewertung
2/5 2 stars
Quelle
www.kino.de
Filmkritik

"Lassie" ist seit ihrer ersten Filmgeburt in den vierziger Jahren und der immens populären Fernsehserie zum gebräuchlichen Synonym für jeden Collie geworden. Der unschlagbare Erkennungseffekt des wohl berühmtesten Zelluloid-Vier-beiners veranlaßte eine modernisierte Version der altbekannten Story von den gemeinsamen Abenteuern eines Jungen und seines treuen Hundes. Der symphatische Familienfilm des Regieveteranen Daniel Petrie konnte trotz guter Kritiken in den USA lediglich ein Einspiel von zehn Mio. Dollar verbuchen, was jedoch vor allem auf die zeitgleich gestartete "animalische" Konkurrenz von "Andre" und "Black Beauty" zurückzuführen sein dürfte. Bei entsprechender Plazierung und einem Marketing, das die "Entstaubung" des Evergreens betont, sollte ein achtbarer Erfolg in den deutschen Kionos möglich sein. Als die Familie Turner von der Großstadt ins ländliche Virginia zieht, ist der coole Skateboarder Matt (Thomas Guiry) wenig begeistert. Auch der unterwegs aufgelesene Collie - von seiner kleinen Schwester Jennifer (süß: Brittany Boyd) sogleich als "Lassie" identifiziert - kann den verstockten Teenager zunächst nicht aus der Reserve locken. Nur widerwillig fügt Matt sich ein, wobei die anhängliche und schlaue Hündin und nicht zuletzt eine hübsche Klassenkameradin eine nicht unerhebliche Rolle spielen. So ist es Matt, der seinen Vater davon überzeugt, sich als Schafzüchter zu versuchen. Damit ziehen sie sich jedoch den Unbill des buchstäblich im selben Feld tätigen Angebers Sam Garland (Frederic Forrest) auf sich. Dieser scheut sich nicht, seine beiden Söhne Jim und Josh (Charlie Hofheimer und Clayton Barley Jones geben eine überzeugende Darstellung als widerwärtige Mini-Rednecks) in seine schmutzigen Machenschaften einzubeziehen. Es kommt zum dramatischen Showdown am wilden Fluß, bei dem sich Lassie als heroische Lebensretterin erweist. Die schönen Landschaftsaufnahmen des Kameramannes Ken McMillan tragen zur optischen Abrundung der handwerklich gut gemachten Familienunterhaltung bei. Das einfühlsame Drehbuch von Matthew Jacobs, Gary Ross und Elizabeth Anderson bindet emotional ein ohne übermäßig sentimental oder melodramatisch zu sein. Die im Bereich des Kinder- und Jugendfilms häufig vertretene Eindimensionalität der Charaktere wurde weitgehend umgangen. Darüberhinaus wird eine übertriebene Konzentration auf den tierischen Star vermieden und den Kids von heute mit dem Protagonisten Matt eine akzeptable Identifikationsfigur geboten. ara.

Copyright © www.kino.de 2007.

Film
Lassie
Autor
anonymous
Filmkritik vom
2005-12-16 11:50:52
Quelle
www.kino.de
Filmkritik
"Lassie" ist seit ihrer ersten Filmgeburt in den vierziger Jahren und der immens populären Fernsehserie zum gebräuchlichen Synonym für jeden Collie geworden. Der unschlagbare Erkennungseffekt des wohl berühmtesten Zelluloid-Vier-beiners veranlaßte eine modernisierte Version der altbekannten Story von den gemeinsamen Abenteuern eines Jungen und seines treuen Hundes. Der symphatische Familienfilm des Regieveteranen Daniel Petrie konnte trotz guter Kritiken in den USA lediglich ein Einspiel von zehn Mio. Dollar verbuchen, was jedoch vor allem auf die zeitgleich gestartete "animalische" Konkurrenz von "Andre" und "Black Beauty" zurückzuführen sein dürfte. Bei entsprechender Plazierung und einem Marketing, das die "Entstaubung" des Evergreens betont, sollte ein achtbarer Erfolg in den deutschen Kionos möglich sein. Als die Familie Turner von der Großstadt ins ländliche Virginia zieht, ist der coole Skateboarder Matt (Thomas Guiry) wenig begeistert. Auch der unterwegs aufgelesene Collie - von seiner kleinen Schwester Jennifer (süß: Brittany Boyd) sogleich als "Lassie" identifiziert - kann den verstockten Teenager zunächst nicht aus der Reserve locken. Nur widerwillig fügt Matt sich ein, wobei die anhängliche und schlaue Hündin und nicht zuletzt eine hübsche Klassenkameradin eine nicht unerhebliche Rolle spielen. So ist es Matt, der seinen Vater davon überzeugt, sich als Schafzüchter zu versuchen. Damit ziehen sie sich jedoch den Unbill des buchstäblich im selben Feld tätigen Angebers Sam Garland (Frederic Forrest) auf sich. Dieser scheut sich nicht, seine beiden Söhne Jim und Josh (Charlie Hofheimer und Clayton Barley Jones geben eine überzeugende Darstellung als widerwärtige Mini-Rednecks) in seine schmutzigen Machenschaften einzubeziehen. Es kommt zum dramatischen Showdown am wilden Fluß, bei dem sich Lassie als heroische Lebensretterin erweist. Die schönen Landschaftsaufnahmen des Kameramannes Ken McMillan tragen zur optischen Abrundung der handwerklich gut gemachten Familienunterhaltung bei. Das einfühlsame Drehbuch von Matthew Jacobs, Gary Ross und Elizabeth Anderson bindet emotional ein ohne übermäßig sentimental oder melodramatisch zu sein. Die im Bereich des Kinder- und Jugendfilms häufig vertretene Eindimensionalität der Charaktere wurde weitgehend umgangen. Darüberhinaus wird eine übertriebene Konzentration auf den tierischen Star vermieden und den Kids von heute mit dem Protagonisten Matt eine akzeptable Identifikationsfigur geboten. ara.

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