An seinem 16. Geburtstag sollte der Kurde Baran eigentlich in seine Heimat abgeschoben werden. Allerdings tauchte der Junge vorher in die Illegalität ab.
Nun verdient er sich seine Brötchen als Laufbursche in einem Imbiss auf St. Pauli. Hier freundet er sich mit einem ebenfalls illegal in Deutschland lebenden afrikanischen Drogendealer an.
Als sich Baran an dem Mann rächen will, den er für den Tod seiner Eltern verantwortlich macht, eskaliert die ohnehin schon angespannte Situation.
Dem in Hamburg lebenden Regisseur kurdischer Herkunft Yüksel Yavuz ("Aprilkinder") gelang mit seinem zweiten Spielfilm der Sprung ins Festivalprogramm von Cannes.
Überwiegend mit Laiendarstellern besetzt, wirft Yavuz' Drama einen "anderen" Blick auf seine neue Heimat. Er erzählt vom Umgang mit Vergangenem und dem Verlust der eigentlichen Heimat, ebenso von der sozialen Situation junger Migranten in Deutschland.
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