Vier Jungen und ein Mädchen in der sterilen Einfamilienhaus-Idylle eines Vororts von L.A.: Shawn (James Bullard) schläft mit der verheirateten Rhonda (Maeve Quinlan), Tate (James Ransone) quält seine Großeltern, Peaches (Tiffany Limos) spielt ihrem religiösen Dad die brave Tochter vor und Claude (Stephen Jasso) wehrt sich gegen die "Zuneigung" seines perversen Stiefvaters.
Und Ken Park (Adam Chubbuck) wählt einen endgültigen Ausweg aus der Misere.
Bei den Filmfestspielen Venedig 2002 sorgte Larry Clarks Teenagerdrama erstmals für Aufregung, da der Regisseur erneut kein Tabu scheut.
Wie schon bei "Kids" verpflichtete er keine professionellen Schauspieler, sondern suchte sich seine Hauptdarsteller auf den Straßen von Los Angeles.
Dank der brillanten Kamera von Edward Lachman ("Far from Heaven") kann man "Ken Park" trotz minimalen Budgets nicht nur optisch als Clarks bislang gelungenstes Werk betrachten.
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