Ein Boot, das dem Tod geweiht ist. Zwei Kapitäne, die um die Führung streiten. Drei Gründe, um ins Kino zu gehen: Harrison Ford, Liam Neeson und Regisseurin Kathryn Bigelow.
Eine wahre Geschichte. Über Männer, deren mutiger Einsatz Opfer verordneten Schweigens wurde. Über Helden, die sich dem Tod stellten, aber nicht geehrt werden durften. Eine Geschichte über Namenlose, die nun ein Gesicht bekommen, und eine Welt, über die sich 1961 der Schatten der Apocalypse senkte.
Sieben Jahre nach ihrem sensationellen Sci-Fi-Thriller "Strange Days" kehrt Regisseurin Kathryn Bigelow in das Genre zurück, das sie mit Hits wie "Gefährliche Brandung" mitgeprägt hat.
Ein Comeback mit einem packenden menschlichen Drama, amerikanischer Professionalität, russischen Helden und zwei Autoritäten des Kinos, die sich hier ein Präsenz- und Machtduell liefern.
Liam Neeson spielt den russischen U-Boot-Kapitän Polenin, der den Menschen über die Partei stellt und deshalb vom Kreml entmachtet wird. Als Führungsoffizier bleibt er an Bord des ersten nuklear angetriebenen und bewaffneten U-Boots seines Landes, das nun unter dem strengen Kapitän Vostrikov (Harrison Ford) zur Jungfernfahrt in See sticht.
Auf dem Höhepunkt des Kalten Kriegs kreuzt die technisch mangelhafte K-19 nach aufreibendem Testdrill schließlich vor der US-Küste und steht nach einem Leck im Reaktorraum vor einer nuklearen Katastrophe. Kann sie nicht innerhalb weniger Stunden verhindert werden, droht nach der unvermeidbaren Explosion ein atomarer Gegenschlag der USA, die eine solche Provokation nicht unbeantwortet lassen kann.
Zu diesem politischen Sprengstoff gesellt sich der menschliche. Denn die Kapitäne kollidieren über den Führungsstil, müssen schließlich ohnmächtig einige Männer in den sicheren Tod schicken, die in der verstrahlten Hölle für das Überleben ihrer Kameraden und vielleicht auch der Welt kämpfen. Spannungskino, das die Hände schwitzen und den Puls klopfen lässt.
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