Man könnte sagen, Igby Slocumb (Kieran Culkin) kommt aus gutem Hause. Aber unter der luxuriösen Oberfläche seiner Upper-Class-Familie tun sich Abgründe auf, gegen die der sarkastische Siebzehnjährige rebelliert. Was zählen schon all die Privilegien und der seit Generationen vererbte Reichtum, wenn man solch eine Familie hat: der Vater schizophren (Bill Pullman), die Mutter gefühlskalt (Susan Sarandon) und der Bruder (Ryan Phillippe) so erzkonservativ wie die Bush-Regierung.
Igby hat diese Menschen und dieses Leben satt. Er reißt aus seiner Privatschule aus, kommt Dank der Kreditkarte seiner Mutter bis nach New York, wo er bei seinem reichen Patenonkels D. H. Banes (Jeff Goldblum) unterkommt. Dort erweckt zunächst das schöne Dienstmädchen Rachel (Amanda Peet), die mit ihrem Chef schläft, seine pubertäre Aufmerksamkeit. Dann verliebt sich die süße Sookie (Claire Danes) in ihn. Als die Familienprobleme Igby einholen, plant er, mit Sookie nun auch New York hinter sich zu lassen...
Burr Steers überrascht mit einem der aufregendsten Regie-Debüts seit langem, mit straffem Drehbuch, trockenen Pointen und New Yorker Originalschauplätzen. Ein großartig besetzter Film über das Erwachsenwerden, der den Kultfilm "Die Reifeprüfung" wieder lebendig werden lässt und seinen Stars Susan Sarandon und Kieran Culkin bereits Golden Globe-Nominierungen einbrachte.
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