Als Meister des Mysteriösen kennt Hollywoods Regie-Genie mit dem unaussprechlichen Namen, Night Shyamalan, sehr genau die Wirkung von Licht und Schatten - auch wenn er mit seiner Karriere auf der Sonnenseite steht. Für seinen sensationellen Jenseits-Knüller "The Sixth Sense" erhielt er zwei Oscarnominierungen, weitere Qualitätsbelege, die an Originalität ihresgleichen suchen, folgten: "Unbreakable - Unzerbrechlich", "Signs - Zeichen", "The Village - Das Dorf".
Mit "The Happening" beweist der indischstämmige Tüftler der Welt erneut, dass sein Markenzeichen fesselnd-übersinnliches Top-Kino mit patentiertem Überraschungs-Finale ist. Ganz New York ist schockiert durch eine Serie mysteriöser Todesfälle. Wie von fremder Hand gesteuert, brechen Menschen plötzlich leblos zusammen. Doch das ist erst der Anfang - weitere Städte auf der ganzen Welt folgen, die Abstände zwischen den Todeswellen verkürzen sich.
Niemand kann das unerklärliche Phänomen aufhalten, das die gesamte westliche Zivilisation bedroht. Sind es Terroristen, die heimtückische Gifte verbreiten? Eine neuartige Epidemie? Die Rache der vom Menschen geschundenen Natur? Aliens? In der Tat liegt ein "Krieg der Welten" in der Luft, als sich aus heiterem Himmel eine globale Katastrophe anbahnt, deren Ursprung lange im Dunkeln bleibt, deren Auswirkung aber das Ende der Welt bedeuten könnte.
Als sich die mysteriösen Todesfälle häufen, wird auch in Philadelphia der Unterricht unterbrochen. Lehrer Elliot (Mark Wahlberg) versucht, zusammen mit seiner Frau Alma (Zooey Deschanel), seinem Freund Julian (John Leguizamo) und dessen Tochter vor dem großen Sterben zu fliehen. Seine Ehe steckt in der Krise, doch jetzt treten persönliche Konflikte in den Hintergrund.
Die Welt rückt zusammen im Angesicht ihres Endes. Ein apokalyptisches Albtraum-Szenario, und eine - letzte? - Warnung an die Menschheit. Shyamalans sechster Sinn für genuines Thrill-Happening sorgt dafür, dass sie unter die Haut geht.
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