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Dunkle Mächte bedrohen im heiß ersehnten fünften Teil von Rowlings Erfolgsserie die gesamte Zaubererwelt. Zu allem Überfluss steht Harrys (Daniel Radcliffe) Glaubwürdigkeit auf dem Spiel. Mit eigenen Augen hat er gesehen, wie Lord Voldemort auferstanden ist, doch das Zauberer-Ministerium schenkt ihm keinen Glauben. Da hilft selbst die Fürsprache von Rektor Albus Dumbledore (Michael Gambon) nichts.
Die Sturschädel-Beamten schicken die heuchlerische Dolores Umbridge (Imelda Staunton) als neue Professorin für Verteidigung gegen die dunklen Künste nach Hogwarts, doch ihr Unterricht bereitet die Schüler in keiner Weise auf die drohende Auseinandersetzung mit dem Bösen vor. Mit einer kleinen Gruppe Getreuer, die sich "Dumbledores Armee" nennt, wappnet sich Harry auf eigene Faust, um dem Fürsten der Finsternis Paroli zu bieten - keine Minute zu früh!
Dabei hätte Harry, inzwischen 15 Jahre alt, eigentlich ganz andere Interessen, zum Beispiel hübsche Mitschülerin Cho Chang (Katie Leung).
Alte und neue Zaubereien im vertrauten Setting, verrückte Tricks, frische Gesichter und ans Herz gewachsenes Personal präsentiert Regisseur David Yates, hoch gelobt für seine Polit-Thriller Mini-Serie "State of Play". Düster geht's da zu, vertrackt und spannend - wie eben auch bei "Harry Potter und der Orden des Phönix", der ungeduldig erwarteten Verfilmung des fünften Bandes, um die bereits Gerüchte brodelten.
Die seien gleich vorweg dementiert: Titelheld Daniel Radcliffe absolviert keinen Nacktauftritt - das tat er in der Bühnenproduktion von "Equus" im Londoner West End - und Emma Watson, die besserwisserische Hermine, wird auch in den letzten beiden Teilen mit von der Partie sein.
Der neue Potter ist erwachsener, geheimnisvoller geworden, erreicht aber auch auf dem Spannungsbarometer Höchstwerte. In erster Linie aber ist "Harry Potter und der Orden des Phönix" das, was seine Fans lieben: eine Fantasy-Mär, bei der einem Hören und Sehen vergeht.
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