Die USA leidet 1935 unter den Auswirkungen der großen Depression. Zu dieser Zeit leitet der gutherzige Paul Edgecombe gemeinsam mit einem Team eingespielter Kollegen im Cold-Mountain-Gefängnis den Todeszellenblock.
Eines Tages wird ein Schwarzer namens John Coffey - ein Berg von einem Mann - wegen angeblicher Vergewaltigung und Ermordung zweier kleiner Mädchen eingeliefert.
John, der sich im Dunkeln fürchtet, ist in Wirklichkeit aber ein sanftmütiger Riese, der, wie sich bald herausstellt, übernatürliche Fähigkeiten besitzt.
Wie schon "Die Verurteilten" spielt auch Frank Darabonts neuer Spielfilm hinter Gittern und basiert auf einer Vorlage von Stephen King. Wer wegen dieses Namens einen Schocker erwartet, wird überrascht sein. "The Green Mile" - der Titel bezieht sich auf den grünen Bodenbelag des Todestrakts - ist vielmehr eine überzeugende Studie über menschliche Würde und moralische Werte.
Getragen von einem vorzüglichen Darsteller-Ensemble um Tom Hanks, technisch makellos umgesetzt und mit einigen wenigen, dafür sehr gelungenen Spezialeffekten versehen, trifft dieses Gefängnis-Drama sein Publikum mitten ins Herz.
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