Es ist angerichtet: Altmeister Robert Altman serviert seinen bösartigen Gesellschaftskrimi à la Agatha Christie mit Spitzenbesetzung.
Ein Landhaus als Brutstätte des Bösen: Da trifft sich der Adel Englands 1932 bei einer Jagdgesellschaft, um die Langeweile zu vertreiben und möglichst maliziös über Nicht-Anwesende zu lästern.
Mit im Schlepptau eine Menge von Bediensteten, die wie ihre Herrschaft eine strenge Hierarchie pflegen. Oben speisen die Geladenen am fein gedeckten Tisch, der sich unter den Delikatessen biegt, unten drängen sich die Domestiken in Küchen, langen Fluren und schmalen Kammern.
Doch dann geschieht ein Mord (oder zwei?) und es geht los mit den Verdächtigungen.
Robert Altmans raffinierter Krimi à la Agatha Christie ist erste Sahne und die Idee, das Opfer mit Whiskey zu vergiften, "very british". Die bissige Satire wird zum Fest gesellschaftlichen Messerwetzens mit Stars wie Kristin Scott Thomas als Gastgeberin, Helen Mirren als Haushälterin und Maggie Smith als Gräfin.
Alle Anwesenden haben Dreck am Stekken, jeder könnte der Täter sein. Vielleicht das Paar, das vor dem Bankrott steht? Der Filmproduzent aus Hollywood? Oder gar der Butler?
Fragen, die Stephen Fry als Inspektor akribisch untersucht, und dabei in einem Sumpf von Lüge und Scheinheiligkeit herumstochert. Exquisite Kino-Kost.
Copyright © www.kino.de 2008.