Alle Filmkritiken, Seite 1 von 9
Der Cellist Daigo verliert seinen Posten beim Tokioter Symphonie-Orchester, als der Sponsor aussteigt. Da er die Raten seines teuren Instruments nun nicht mehr zahlen kann, gibt er es zurück und kehrt mit seiner Frau in seine Heimat im ländlichen Norden Japans zurück. Bei der Arbeitssuche stößt Daigo auf die Anzeige eines auf Reisen spezialisierten Unternehmens und wird zu guten Bedingungen eingestellt. Da erfährt er die wahre Natur des Geschäfts: Er soll die Leichen Verstorbener auf die letzte Reise, sprich, die Beerdigung vorbereiten.
Fünf Jahre nach dem tragischen Tod seiner Tochter, an dem er Mitschuld trägt, ist Maler David ein menschliches Wrack, ohne Hoffnung, sich selbst vergeben oder von seiner Ex-Frau Vergebung erfahren zu können. Doch eines Tages bietet sich die Chance auf Wiedergutmachung. Hinter einer Tür entdeckt er eine Parallelwelt, die exakte Kopie seines Lebens vor fünf Jahren. Nun kann er seine Tochter vor dem tödlichen Unfall retten, muss aber danach sein eigenes, jüngeres Ich töten, um ein besserer Ehemann und Vater werden zu können.
In einem Dorf im kommunistisch geprägten Rumänien des Jahres 1953 laufen die Vorbereitungen zu einer Hochzeit gerade auf Hochtouren. Doch dann werden sämtliche Festivitäten untersagt. Wegen Stalins Tod hat im Land Staatstrauer zu herrschen. Weil sich die Bewohner aber ihre Feier nicht verderben lassen wollen, setzen sie alles daran, das gestrenge Verbot zu unterwandern. Mit fatalen Folgen. Denn wenig später wird das abtrünnige Dorf auf Befehl der Russen dem Erdboden gleichgemacht.
Eine Besserungsanstalt für jugendliche Straftäter im russischen Ural: Zusammen mit 120 anderen Jungs zwischen elf und 16 Jahren sitzt der minderjährige Tolja ein, der eine Haftstrafe wegen Mordes verbüßt. Viele stahlen aus Hunger, verwahrlosten am gesellschaftlichen Rand, die Eltern arbeitslos, prügelnd, alkoholkrank. Die Anstalt ist kein Betonbunker, sondern ein Bau, wo es eine ordentliche Versorgung und einen geregelten Tagesablauf gibt. Viele Kinder lernen hier erstmals eine Art Zuhause kennen.
Lucy Hill hat es geschafft: Als erfolgreiche Karrierefrau in Miami kann sie in allen Zügen einen gehobenen Lebensstil genießen, ein teures Auto fahren und stets die Top-Designer-Klamotten kaufen. Eines Tages verschlägt es sie beruflich für einen zeitlich begrenzten Auftrag mitten ins Nirgendwo, in ein Dorf, dessen Namen sie vorher noch nie gehört hat. Anfänglich versucht sie progressiv, ihr Projekt straff durchzuziehen - nicht ohne den örtlichen Mitarbeitern der Firma zu schaden. Bis sie allmählich beginnt, ihr Tun zu hinterfragen und ganz nebenbei auch ihrem Traummann begegnet.
Musikprofessorin Helen scheint in ihrem Leben nichts zu fehlen. Sie hat einen liebenden Mann, eine aufgeweckte Tochter, Freunde und lebt im Wohlstand. Ein Treffen mit einer jungen Frau wirft sie aus der Bahn. Ihr Umfeld, selbst ihr Mann David, merkt davon zu Anfang nichts - erst als krassere Symptome einer Depression bei Helen nicht mehr zu übersehen sind. Als auch Medikamente nichts helfen, entfernen sich Helen und David immer mehr voneinander, und auch zu ihrer Tochter verliert Helen jeden Bezug.
Ratz, der in Wien im Schatten seines übermächtigen Politiker-Vaters vor sich hin vegetiert, bastelt seit Jahren an einem besonders perfiden Egoshooter-Spiel. Da bittet ihn Ex-Kommilitonin Mimi, die jetzt in New York lebt, um Hilfe. Ratz soll auf Long Island einen Keller renovieren. Was er nicht weiß: Dort hält sich ein Naziverbrecher versteckt. Und genau dieser alte Mann steht im Verdacht, 1941 in Litauen den Vater von Jonas Shtrom umgebracht zu haben. Was wiederum der Sohn 1959 in einem Ludwigsburger Büroraum zu Protokoll gibt.
In seiner erschütternden Dokumentation begibt sich der Fernsehjournalist Jan Schmitt auf Spurensuche, versucht zu ergründen, warum sich seine Mutter Mechtild einst das Leben nahm. Während er deren Schwestern befragt, Jugendfreundinnen wie Kolleginnen besucht sowie Akten wälzt und Gutachten studiert, entsteht nicht nur das intime Porträt einer tiefverzweifelten Frau, es tauchen auch nach und nach schreckliche Ereignisse aus der Vergangenheit auf, die bist dato stets unter den Teppich gekehrt worden waren.
Katie studiert und ihr Freund Micah, mit dem sie in San Diego eine Wohnung teilt, ist freier Börsenmakler. Katie glaubt, seit Kindheitstagen von einem unsichtbaren Wesen heimgesucht zu werden. Micah will der Sache auf den Grund gehen und filmt nachts mit einer DV-Kamera in ihrem Schlafzimmer. Erst sind nur Geräusche zu hören, doch dann wird der Geist mit zunehmender Aggressivität auch sichtbar. Katie bekommt es immer mehr mit der Angst zu tun. Ein Parapsychologe rät ihnen, möglichst keinen Kontakt mit dem Geist aufzubauen.
1966/67 ist die Saison, in der Eintracht Braunschweig Deutscher Meister wurde. Diese Zahl tragen sechs Freunde und Hardcore-Fans als Branding auf der Brust. Während ihr Verein in der dritten Liga um Abstieg und sportliche Zukunft kämpft, wollen sich die sechs Querköpfe erst gar nicht den Fragen der Zukunft stellen. Beruf und Freundin ist ihnen nicht so wichtig wie eine zünftige Randale. Florian etwa, hat zwar ein Diplom, will aber nicht das Jobangebot seines Vaters annehmen und wirft seine Freundin raus.
Ab dem 23.07. startet der Überraschungs-Sommerhit Hangover in den deutschen Kinos. Bei Yahoo! Movies bekommen Sie heute schon einen exklusiven Fünf-Minuten-Vorgeschmack auf den Film...