Der Audiokommentar von Rupert Wainwright ist nur ansatzweise interessant. Wie schon der Film hat auch der Regisseur nur selten etwas wirklich Spannendes zu erzählen.
Die sieben Outtakes lassen sich optional einzeln oder nacheinander abspielen und sind wahlweise mit einem Kommentar des Regisseurs versehen. Zur Entscheidung, die Szenen nicht zu verwenden, kann man nur gratulieren, bringen sie nämlich den Film in keinster Weise weiter.
Das "Remake eines Horrorklassikers" ist eine achteinhalbminütige Featurette, in der es um die Neugestaltung von Carpenters Film geht. Der Horrormeister ist, wie auch in den anderen Beiträgen, selbst mit Statements vertreten.
Das "Making of" dauert zehn Minuten, bietet aber kaum tiefer gehende Infos. Der etwas seichte Eindruck wird noch durch gegenseitiges Schulterklopfen der Beteiligten verstärkt.
Gleiches gilt für die nicht ganz viertelstündige Featurette über die Spezialeffekte. Erstaunliche Erkenntnis des Betrachters: Das Budget des Remakes war 28-mal so hoch wie das des Originals, trotzdem bleibt Carpenters Version unerreicht. Da helfen auch alle modernen Trickmöglichkeiten nichts.
Die DVD startet mit dem Sony-Vorspann und einem Dolby Digital-Trailer, den man aber abbrechen kann. Der anschließende Copyrighthinweis lässt sich nicht abkürzen.
Das Hauptmenü ist stimmungsvoll und passend zum Film animiert, die Untermenüs sind statisch.
Das Bild hat merkliche Schwächen bei der Schärfe und dem Kontrast. Die Farben bei Tagszenen wirken ein wenig blass, aber das scheint gewollt zu sein.
Die beiden Tonspuren sind in Ordnung. Wie nicht anders zu erwarten, bieten die Surroundlautsprecher gute Horroreffekt-Momente.
Die Extras sind etwas seicht und nur in Ansätzen informativ, passen aber somit zum Film.
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