Roger Michell, einst für Federleichtes wie "Notting Hill" verantwortlich, aber seit einem Herzinfarkt vor einigen Jahren von einer neuen kreativen Energie beseelt, aus der bereits "Spurwechsel" und "Die Mutter" hervorgingen, bleibt dem eingeschlagenen Weg treu. Bestechend auf Digitalvideo gedreht und mit Daniel Craig ("Road to Perdition"), Samantha Morton ("Minority Report") und "Notting Hill"-Schlamper Rhys Ifans schlagkräftig besetzt, ist seine Verfilmung einer Kurzgeschichte von Ian McEwan ("Der Trost von Fremden") über einen Ballon-Unfall, der eine Gruppe von Fremden zusammenbringt, eine ebenso hypnotische wie rätselhafte Meditation über die merkwürdigen Wege der Liebe und ihre erschreckenden Auswüchse.







