Die Schwestern Ursula (Dame Judi Dench) und Janet Widdington (Maggie Smith) verbringen ihre Tage geruhsam mit Spaziergängen, Gartenarbeit und Stickereien. Als eines Tages das Meer einen jungen Mann vor den Klippen ausspuckt, nehmen sie den Schiffbrüchigen auf, pflegen ihn gesund und betrachten ihn bald als Dauergast.
Zwar kann der Fremde, der sich als Pole Andrea Marowski (Daniel Brühl) entpuppt, kaum ein Wort Englisch, was aber die Konversation nicht weniger reizvoll macht. Die beiden Damen leben so richtig auf und lauschen bald verzückt den Klängen des begabten Violinisten.
Dass sich ausgerechnet die hübsche Russin Olga (Natascha McElhone) für den Wunderknaben und seine Musik interessiert, macht sie eifersüchtig, ebenso den Dorfdoktor, der sich Chancen bei der Schönen ausrechnet.
Charles Dances Regiedebüt "Der Duft von Lavendel" mit den Schauspiel-Legenden und Oscar-Preisträgerinnen Judi Dench und Maggie Smith sowie "Good Bye, Lenin!"-Star Daniel Brühl ist ein charmantes Melodram, gespickt mit englischem Witz und bestückt mit total skurrilem Personal. Eine bessere Besetzung bis in die kleinste Nebenrolle hätte es dabei nicht geben können.
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