Charly (Roméo Botzaris) ist ein Einzelkind und Einzelgänger, ein Träumer. Während in der Nachbarschaft die Kinder mit ihren Eltern Weihnachten feiern, wartet er mit seiner Mutter auf den Vater, einen Flugzeugingenieur bei den Streitkräften. Der kommt erst nachts nach Hause und schenkt dem enttäuschten Sohn statt des gewünschten Fahrrades ein selbst gebasteltes Flugzeug.
Auf den tödlichen Unfall des Familienoberhauptes wenige Wochen später reagiert der Knirps scheinbar ungerührt und verdrängt unter Schock die Wirklichkeit. Erst als das Flugzeug magische Kräfte entwickelt, von selbst fliegt und immer wieder zu ihm zurückkehrt, glaubt er an ein Zeichen von seinem Papa.
Auf weltweiten Kinderfilmfestivals sammelte diese sensible und fantasievolle Betrachtung über die Trauerarbeit eines Achtjährigen Meriten, aber auch Erwachsene sollten durch die subtile Erzählform in klarer Bildsprache gerührt sein, die Themen wie Tod und Trauer differenziert angeht, ohne auf die Tränendrüse zu drücken. Für die Kids ist auch Witz und Action geboten.
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