Carl-Hans vonHardenberg, Monarchist und Landjunker auf Schloss Neuhardenberg bei Berlin, wandte sich nach dem Massaker von Borissow (1941) dem Widerstand zu, beteiligte sich an der Verschwörung des 20. Juli und wurde nach einem Selbstmordversuch ins KZ Sachsenhausen eingeliefert. Dort begegnete er dem Kommunisten Fritz Perlitz. Der Spanienkämpfer, nach Internierung in Frankreich in der Strafkompanie des KZ Neuengamme, pflegte im Krankenbau den Großgrundbesitzer. Nach dem Krieg wurde Hardenberg Vermögensverwalter der Hohenzollern, sein Gut enteignet, Perlitz wurde Kreissekretär der SED im Kreis Seelow.
