Ian Curtis (Sam Riley) ist 19 Jahre alt, als er 1975 seine Frau Debbie (Samantha Morton) heiratet. Im Jahr darauf stößt er nach dem legendären Konzert der Sex Pistols in Manchester als Sänger zu der Band Warsaw, die kurz darauf unter dem neuen Namen Joy Division hohe Wellen schlägt.
Der erste Ruhm ist schnell zuviel für Curtis, der zudem unter Epilepsie und einer schweren Depression leidet. Eine leidenschaftliche Affäre mit der Journalistin Annik Honoré (Alexandra Maria Lara) verstärkt seinen Schuldkomplex gegenüber Debbie. Am Vorabend der ersten US-Tournee von Joy Division erhängt sich Curtis in seiner Küche.
Das kurze, intensive Leben von Ian Curtis steht im Mittelpunkt der ersten Filmarbeit des Starfotografen Anton Corbijn, der für das tragische Verglühen des Sängers von Joy Division extreme und expressive Schwarzweiß-Bilder findet.
Basierend auf der Biographie "Touching from a Distance" von Curtis' Ehefrau Debbie, spart Corbijn in seinem Porträt auch die negativen Seiten des von Newcomer Sam Riley intensiv gespielten Mannes nicht aus und benutzt die zeitlose Musik von Joy Division als Spiegel einer gequälten Seele.
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