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Clockstoppers Filmkritik

Clockstoppers Filmkritik

Film
Clockstoppers
Autor
anonymous
Filmkritik vom
2007-10-15 18:57:14
Bewertung
2/5 2 stars
Quelle
www.kino.de
Filmkritik

Nach "The Time Machine" kommt mit "Clockstoppers" in kurzer Abfolge ein weiterer Film über den Themenkomplex Zeitmanipulation in die Kinos. Hierbei handelt es sich um eine mit vielen Spezialeffekten angereicherte Kiddiekomödie, die vom Nickelodeon-Sender produziert wurde. Für die routinierte Inszenierung zeichnet Schauspieler Jonathan Frakes verantwortlich, der seine extensive Science-Fiction-Erfahrung vor (er spielte Commander Riker in der "Star Trek: The Next Generation"-Serie) und hinter der Kamera (inszenierte "Star Trek: Der erste Kontakt" und "Star Trek: Der Aufstand") zum Einsatz bringt.

Die Story wurde von immerhin drei Drehbuchautoren verfasst, wobei der an erster Stelle geführte Rob Hedden Regie und Buch für "Freitag der 13. - Todesfalle Manhattan" auf seinem Resumé vorweist. Seine turbulente Kinderkomödie ist vom Horrorgenre allerdings Welten entfernt, handelt es sich doch um gefällige Familienunterhaltung, die vor allem ganz junge Teenager ansprechen wird.

Zur Story: Highschool-Schüler Zak Gibbs (der 23-jährige Jessie Bradford aus "Girls United" hat das Teenie-Verfallsdatum bei aller Liebe deutlich überschritten) lebt in einem klischeegerechten Familienhaushalt: Seine Mutter (unterbeschäftigt: Komikerin Julia Sweeney aus "Saturday Night Live") ist stets um alle besorgt, sein Vater (Robin Thomas) ist College-Professor und bringt mehr Zeit für seine Studenten als für seinen eigenen Sohn auf, und Zaks Schwester hängt ununterbrochen an der Strippe. Der sich vernachlässigt fühlende Zak hat coole Tricks mit seinem Rad drauf und spielt gerne Gitarre, doch die hübsche neue Mitschülerin Francesca (Paula Garces) will nichts mit ihm zu tun haben. Dies ändert sich, als er ein Gadget findet, mit dem er sich und alle, die er berührt, in "Hyperzeit" versetzen kann, während die Zeit für den Rest der Welt scheinbar fast still zu stehen scheint. Dank dieser Zeitmanipulation im Sinne von Einsteins Relativitätstheorie erlauben sich die Kids etliche Streiche (z.B. wird ein urinierender Hund im Akt "eingefroren" und dann in das Fahrzeug einer gemeinen Strafzettelverteilerin verfrachtet) und Vergünstigungen (Zaks bester Freund Meeker gewinnt auf diese Weise einen DJ-Wettbewerb). Doch bald stellt sich heraus, das der Bösewicht Gates (Michael Biehn), der auch nicht vor Kidnapping zurückschreckt, die Erfindung für unlautere Zwecke benutzen will.

Der Kampf gegen seine üblen Machenschaften leistet Autoverfolgungsjagden und Flüssigeis-Bombardement Vorschub, womit die obligate Actionkomponente beigesteuert wird. Kurzweilige Familienunterhaltung, die jedoch kaum in Langzeiterinnerung bleiben wird und das Versprechen, ein "Zurück in die Zukunft" für das neue Jahrtausend zu sein, nur bedingt einlöst. ara.

Copyright © www.kino.de 2007.



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