1953 wird Truman Capote (Philip Seymour Hoffman) vom "The New Yorker" damit beauftragt, einen umfassenden Artikel über einen Mordfall in einer amerikanischen Kleinstadt zu verfassen. Begleitet von der Schriftstellerin Harper Lee (Catherine Keener), wird der exzentrische, offen zu seiner Homosexualität stehende Capote nicht gerade mit offenen Armen empfangen.
Als die beiden Mörder geschnappt werden, vertieft sich Capotes Interesse an dem Fall. Während der Stadtsheriff auf eine schnelle Verurteilung und Hinrichtung drängt, will Capote in einer Reihe von Interviews herausfinden, wer die Mörder sind und was sie zur Bluttat getrieben hat.
Ein herausragendes Biopic, das mehr leisten will als bloßes Abhaken biografischer Eckdaten: Vielmehr lernt man den legendären Truman Capote nur in einer entscheidenden Episode seines Lebens kennen, als er den Mordfall recherchiert, der ihn zum Verfassen von "Kaltblütig", dem ersten True-Crime-Roman der Geschichte, inspirierte.
Insofern ist Bennet Millers ambitionierter Film auch das präzise Porträt eines Mordes und der Mörder, das letztlich stets damit zu kämpfen hat, dass Phillip Seymour Hoffmans Darstellung der Titelfigur alles andere in "Capote" haushoch überragt.
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