Trailer ansehenJude (Jim Sturgess) und Lucy (Evan Rachel Wood) sind Liebende in den 60er-Jahren. Gemeinsam mit befreundeten Musikern werden sie von der gerade aufkeimenden Gegenkultur und der Anti-Kriegs-Bewegung mitgerissen und erleben mit Hilfe von Dr. Robert (Bono) und Mr. Kite (Eddie Izzard) bewusstseinserweiternde Abenteuer.
Doch dann sind es der Vietnamkrieg selbst und erste gewalttätige Aufstände, die die jungen Liebenden auseinander reißen. Doch sie geben die Hoffnung nie auf, einander eines Tages wieder in die Arme zu schließen.
Ein ungewöhnliches Filmprojekt: ein psychedelisches Musical, für das die Beatles selbst 30 Songs - darunter "Hey Jude", "I Am the Walrus" und "All You Need Is Love" - beisteuerten, die auch den Rahmen der Handlung bilden. Wie gewohnt konzentriert sich Regisseurin Julie Taymor auf die visuelle Gestaltung, was im Zusammenspiel mit der Musik zu einigen traumhaften Szenen führt.
Dennoch wurde "Across the Universe" bereits im Vorfeld zum Tagesgespräch, als es zu einem öffentlich ausgetragenen Streit zwischen Taymor und Produzent Joe Roth über die endgültige Schnittfassung des immer wieder verschobenen Films kam.

Die Stunde der (US-) Patrioten hat geschlagen! Deutsche Regisseure verstehen es in letzter Zeit anscheinend bestens, amerikanisches Nationalgefühl mit aufwendigen Hollywood-Produktionen zu bestärken. Spezialist dieser Sparte ist ohne Frage Wolfgang Petersen ("Outbreak"), der in seinem hochenergetischen Hijacking-Thriller wie bei seinem gefeierten US-Durchbruch "In the Line of Fire" den Präsident der Vereinigten Staaten ins Visier extrem gefährlicher Gegner geraten läßt. Doch schreitet hier kein Secret-Service-Agent in Gestalt von Clint Eastwood zur Rettung: Harrison "Indiana Jones" Ford muß als Führer der westlichen Welt die hochdramatischen Dinge selbst in die Hand nehmen.
Nachdem Präsident James Marshall bei einer Rede in Moskau Terroristen in aller Welt den Krieg erklärt, wird sein Regierungsflugzeug Air Force One auf dem Heimflug von dem russischen Dissidenten Korshunov (Gary Oldman effektiv in seiner Paraderolle als Bad Guy) und seinen Schergen gehijackt. Der cholerische Kommunist will die Freilassung des bestialischen Generals Radeck (Jürgen Prochnow) erzwingen, ansonsten droht er der Vizepräsidentin (Glenn Close), alle 30 Minuten eine der Geiseln - darunter neben Regierungsmitgliedern die First Lady (Wendy Crewson) und die Präsidententochter (Liesel Matthews aus "Little Princess") - zu erschießen. Er hat nicht damit gerechnet, daß Marshall sich nicht in seiner Fluchtkapsel abgesetzt hat, sondern sich noch an Bord befindet und die Sache sehr persönlich nimmt...
Neben dem "Kalter Krieg"-ähnlichen Konflikt zwischen den beiden Kontrahenten sind es die visuellen Effekte mit Jetfightern, einem Tankflugzeug und eine Fallschirmsprung-Sequenz, die den temporeichen Thriller ohne Stockungen vorantreiben. Perfektionist Petersen, der sich mit seinem Klassiker "Das Boot" bereits bestens vertraut mit klaustrophobischen Schauplätzen und militärischer Logistik erwies, bleibt seinem präzisen Inszenierungsstil treu und legte auch bei "AFO" viel Wert auf greifbaren Realismus, der sich bis ins kleinste Detail erstreckt. Sein Protagonist Ford, der problemlos vom ruhig-rationalen Politiker zum agil-aggressiven Actionhelden übergeht und dennoch seinen Jedermann-Appeal beibehält, erweist sich als Idealbesetzung für die Rolle des demokratisch, praktisch, guten Präsidenten Marshall. Sein militärischer Name - er ist zudem ein hochdekorierter Vietnamveteran - liefert ein aufschlußreiches Schlüsselwort. So gleicht das Drehbuch von Andrew W. Marlowe einem gut durchdachten Schlachtplan, das strategisch ohne viel Umschweife oder Humor die einzelnen Plot(stütz)punkte zu verknüpfen weiß. Darüber hinaus wurden vom offiziell kooperierenden amerikanischen Militär Personal Equipment wie F-15s und Blackhawk-Helikopter zur Verfügung gestellt. Der fast konstant eingesetzte, an Marsch- und Angriffsmusik erinnernde Score von Jerry Goldsmith erzeugt akustisch das entsprechende Ambiente.
Der Austragungsort an Bord der Air Force One - einer umfunktionierten Boeing 747 - führt natürlich zu Vergleichen mit ähnlich gelagerter Actionware wie "Einsame Entscheidung" oder "ConAir", denen "AFO" in allen Belangen stand hält. Das Setting und so manch konventioneller Actionabschnitt mögen zwar nicht immer taufrisch oder originell sein, doch dank der hervorragenden Besetzungsriege und der exzellenten Produktion wird Sonys kommerzieller Sommer-Höhenflug keinen Turbulenzen ausgesetzt sein. ara.

Vor mehr als 25 Jahren erfand der Schweizer Fantasy-Künstler Giger das schaurige "Alien", eine nach den Gesichtszügen seiner (attraktiven) Lebensgefährtin Li Tobler erschaffene Kreatur, die alle nachfolgenden Monster-Erfinder maßgeblich beeinflusste.
Beinahe zehn Jahre später sorgte Kreaturen-Créateur Stan Winston ("Terminator 2") mit seinem außerirdischen "Predator" für Gänsehaut.
Jetzt haben sich auch Hollywoods Kreative dieser garstigen Untiere entsonnen und sie gemeinsam auf blutige Menschenhatz geschickt.
Der schwerreiche Industrielle Charles Weyland (Lance Henriksen) organisiert eine Forschungsreise in die antarktische Eiswüste, wo er glaubt, die Ruinen einer Aztekenpyramide unter dem Eis entdeckt zu haben.
Schon bald, nachdem den Forschern - darunter die Expeditionsleiter Alexa Woods (Sanaa Lathan) und Maxwell Stafford (Colin Salmon) - der beschwerliche Einstieg in die subglaziale Weihestätte gelingt, entdecken sie ungemütliche Beweise für die Präsenz anderer Wesen: verstümmelte menschliche Überreste.
Da tauchen auch die Urheber des Gemetzels auf, fünf heranwachsende Predatoren, die sich mit neuerwachten Aliens einen blutigen Initiationskampf liefern. Schnell wird klar, dass wohl nur eine Lebensform den Tempel wieder verlassen wird...
Seit Rollen in "Terminator" oder "Alien 3" mit außerirdischem Gesindel bestens vertraut, schlägt sich Kino-Veteran Lance Henriksen nun in Anderson technisch brillantem SciFi-Actioner mit feindlichen Wesen herum.
Auch Anderson kann dank "Resident Evil" oder "Star Force Soldier" auf einschlägige Regie-Erfahrungen zurückblicken. Nun lässt er also zwei nahezu ebenbürtige und furchtbare Giganten aufeinander los.
Gut, dass zwischendurch die attraktive Sanaa Lathan - kampferprobt seit "Blade" - für eine gehörige Portion Sexappeal sorgt. Was die unglaublichen CGI-Geschöpfe jedoch nicht von ihrem tödlichen, nervenzerfetzend spannenden Fight um die Weltherrschaft abhält. Zum Glück für uns Zuschauer.
Trailer ansehenDiesen Kreaturen möchte man nicht im Dunkeln begegnen: In den Adern des Aliens fließt Säure statt Blut, sein Skorpionschwanz ist todbringend. Der Predator, ein menschenähnlicher, über zwei Meter großer Jäger, kann sich und sein Raumschiff dank außerirdischer Tarnkappe unsichtbar machen.
Ein Hybrid aus beiden ist Chet, das Predalien, entstanden aus einem Alien, das aus einem Predator ausbrach. Cleaner, der Superpredator, ist größer und verfügt über zwei Shoulderburner als Schusswaffen. Wenn diese Kreaturen aufeinander losgehen, herrscht Krieg!
Der Kult erreicht ein neues, nie gesehenes Level in der Fortsetzung und Weiterführung des Kampfs auf Leben und Tod der berühmten außerirdischen Kreaturen. Als ein Predator-Raumschiff in der Nähe einer Ortschaft in Colorado abstürzt, brechen hungrige Aliens und das Predalien aus - und machen den Predators den Garaus.
Nur einer überlebt und muss es allein mit den Monstern aufnehmen. Zwischen den Fronten kämpfen die Menschen ums nackte Überleben. Ein Horror-Spektakel für Kenner, Neueinsteiger und alle, die harte Survivalfights zu schätzen wissen.

Dreamworks' Oscar-Hoffnung 2001, erster Teil: Selten zuvor wurde die Essenz und Bedeutung von Rock'n'Roll als Philosophie und Lebensstil besser eingefangen. Wenn "Jerry Maguire"-Regisseur Cameron Crowe in seinem wundervollen Film von einem 15-Jährigen erzählt, der im Jahr 1973 eine aufstrebende Rockband auf ihrer Amerikatour begleitet, um einen Artikel für das Rockmagazin Rolling Stone über sie zu schreiben, dann weiß er, wovon er spricht. Denn es ist seine eigene Geschichte, die er mit viel Herz, Witz und unbedingter Detailgenauigkeit erzählt. Indem er sich auf eigene Erlebnisse beschränkt, gelingt ihm das präzise Porträt einer Zeit, in der Rock'n'Roll zum letzten Mal in dem Bewusstsein existiert, uneingeschränkte Unschuld, Unbedarftheit und Freiheit zu verkörpern.
Cameron Crowe selbst war 15 Jahre alt und ein flammender Fan, als er begann, zunächst für das legendäre Creem Magazine und später für den angepassteren Rolling Stone zu schreiben: So war er der erste, dem ein Interview mit den seinerzeit bei der Kritik verhassten Led Zeppelin (die für "Almost Famous" erstmals fünf ihrer Songs zur Verwendung in einem Film frei gegeben haben) bewilligt wurde. Unverkennbar sind es auch Led Zeppelin, die in besonderem Maße Pate standen für die fiktive Band Stillwater (auch wenn sie eher nach Bad Company klingen), deren Erlebnisse on the road im Mittelpunkt dieser Ode an eine unwiederbringbare Zeit stehen. Vor allem der Konflikt der Egos der beiden Bandleader - der von Billy Crudup ("Hi-Lo Country") wunderbar natürlich gespielte Gitarrist Russell und der von Jason Lee dargestellte Sänger Jeff - und die resultierenden Spannungen treibt ihre Story voran.
Und doch verzichtet Cameron Crowe auf die gängigen Klischees handelsüblicher Rockfilme. Indem er mit dem 15-jährigen Schüler William Miller (absolut erstaunlich: Newcomer Patrick Fugit) den ultimativen Outsider als Identifikationsfigur anbietet, der sich dem Tross der Band anschließt und zwischen der Zurückhaltung des Journalisten und der Begeisterung des Fans schwankt, bleibt da immer eine Stimme der Vernunft im Auge des Hurrikans aus Musik, Partys, Drogen, Sex und Streit. Von seiner allein erziehenden Mutter (Frances McDomand in einer Galavorstellung) nur mit Vorbehalten und dem Versprechen, sich täglich bei ihr zu melden und keine Drogen zu nehmen, ist William in gewisser Weise der erwachsenste Teilnehmer der "Almost Famous"-Tour, durch dessen Augen man diesen mit exquisit ausgewählten Rocksongs angefüllten Roadtrip ins Wunderland ähnlich staunend und verwundert verfolgt. Mit atemberaubender Sicherheit reiht Crowe Anekdote an Anekdote, ohne jedoch das große Bild aus den Augen zu verlieren. Denn auch Williams Dilemma kristallisiert sich immer stärker heraus: Er verliebt sich unsterblich in die feengleiche Penny Lane, ein Groupie und Fan, die sich selbst als "Band-Aid" bezeichnet und ihre Aufgabe darin sieht, Gitarrist Russell bei seiner Kunst zu unterstützen. Goldie Hawns Tochter Kate Hudson spielt sie als schwereloses Blumenkind, die nicht wahrhaben will, dass Russell sie lediglich ausnützen könnte, weil dessen Ehefrau Zuhause wartet.
Nicht von ungefähr hat Crowe sich dafür entschieden, seinen mit 77 Mio. Dollar üppig budgetierten Film im Jahr 1973 anzusiedeln. Wie der legendäre, 1982 verstorbene Rockautor Lester Bangs (sensationell: Phillip Seymour Hoffman) dem faszinierten William früh erklärt, ist es eine Zeit, in der Rock längst nicht mehr das Medium ist, mit der man in der Hippiezeit die Gesellschaft verändern wollte. Der ursprüngliche Idealismus einer Gruppe Unangepasster weicht bereits der Vereinnahmung der Industrie. In ihrer kleinen Luftblase erkennen Stillwater die Zeichen der Zeit. Sie feiern immer noch, als sei es 1967 - und befinden sich damit auf dem Weg zum Dinosaurier, der nur wenige Jahre später von Punk bekämpft wurde. Wenn man sie aber im Bandbus beim Singen von Elton Johns "Tiny Dancer" erlebt oder bei schweren Turbulenzen in einem Flugzeug, die sie im Angesicht des Todes zu verblüffenden Geständnissen bewegen, dann leben sie ganz unschuldig ihre Variante des amerikanischen Traums. Als es William am Schluss endlich gelingt, Russell zu einem Interview zu bewegen, antwortet der auf die Frage, was ihm an Musik gefällt: "Erst einmal, einfach alles!". Die Antwort mag auch auf "Amost Famous" zutreffen. ts.

Vom naiven Jungmönch aus "Der Name der Rose" über den Loser aus "True Romance" bis hin zum FBI-Absolventen aus "Mindhunters" - Christian Slater, seit über 20 Jahren im Business, sorgte schon für so manches Kinohighlight. Jetzt geht er für Regisseur Uwe Boll ("House of the Dead") an den Start und bekommt es mit ziemlich grausigen Gegnern zu tun.
Als Privatdetektiv Edward Carnby hat Slater sich auf unerklärliche, übersinnliche Phänomene spezialisiert und sucht in den entferntesten Ecken der Welt nach Beweisen für die Existenz des Paranormalen.
Doch jetzt steht er auf Shadow Island vor den Überresten der uralten Abskani-Kultur und damit vor dem größten - und tödlichsten - Rätsel seines Lebens.
Denn dort müssen Edward, Ex-Freundin Aline (Tara Reid) und sein erbitterter Rivale Burke (Stephen Dorff) eine harte Lektion lernen: Nur weil man nicht an etwas glaubt, bedeutet das noch lange nicht, dass dieses Etwas nicht tödlich sein kann.
Basierend auf der gleichnamigen erfolgreichen Atari-Videospielserie spielt "Alone in the Dark" jetzt auch als Horror-Thriller im Kino in der ersten Liga. Für Slater-Fans und Freunde des atemlosen Grusels ist dieser knallharte PSI-Hammer ein Muss.

Das Leben selbst schreibt die unglaublichsten Drehbücher. Wie das von Jesse James Hollywood, dem jüngsten Drogendealer, der es je auf die "Most-Wanted"-Liste des FBI schaffte. Seine Verbrechen inspirierten den visionären Filmemacher Nick Cassavetes ("") zu einem schockierenden Drama, das drei Tage aus der Welt von wohlbegüterten Teenies ohne Gewissen nachzeichnet und das den Weg aus dem sonnigen San Gabriel Valley direkt in die Hölle nimmt.
Johnny Truelove (Emile Hirsch) hat sich gut eingerichtet. Mit seiner Clique vertickt er Stoff an reiche Kids und genießt das Leben in vollen Zügen: heiße Girls, coole Freunde, fetter Hiphop und feinste Drogen. Alles ist eine einzige Pool-Party. Aber Johnny ist ehrgeizig, will in die Fußstapfen seines Vaters Sonny (Bruce Willis) treten. Dazu gehört auch, Druck auf Schuldner auszuüben, wie den Handlanger Jake (Ben Foster). Der erklärt ihm allerdings sofort den Krieg und zwingt Johnny zum Handeln.
Er schnappt sich Jakes 15-jährigen Bruder Zack (Anton Yelchin), der überhaupt nicht ahnt, dass er fortan in tödlicher Gefahr schwebt. Denn Johnny beauftragt seine rechte Hand Frankie (Popstar Justin Timberlake in seiner ersten großen Rolle), ihn nicht aus den Augen zu lassen.
Doch der ist mit der Situation völlig überfordert. Als die Polizei beginnt, nach dem vermissten Zack zu suchen und Sonny eingreift, um seinen Sohn vor dem Gefängnis zu schützen, setzt er damit eine Verkettung tragischer Ereignisse in Gang.
Cassavetes entwirft ein überwältigendes Lifestyle-Bild der Party-Generation, untermalt von mitreißenden Songs u.a. von Eminem. Life is fun - doch was passiert, wenn die Party vorbei ist?

Der renommierte, aber ausgebrannte Kriegsfotograf Paul (Matthew MacFadyen) kehrt nach 17-jähriger Flucht vor der Vergangenheit zur Beerdigung seines Vaters in die neuseeländische Heimat zurück, ein kleines Nest am Ende der Welt, wo die Zeit stehen geblieben scheint. Der Empfang seines Bruders Andrew (Colin Moy) und seiner Familie ist betont kühl, ganz zu schweigen von Jugendliebe Jackies (Jodie Rimmer) feindseliger Reaktion.
Während er die abgeschiedene Hütte seines Vaters ausräumt und einen Job als Aushilfslehrer annimmt, freundet er sich mit der 16-jährigen Celia (Emily Barclay) an, Jackies Tochter - und eventuell auch seine eigene. Als das literarisch ambitionierte Mädchen eines Tages spurlos verschwindet, fällt der Verdacht des Kindesmissbrauchs auf ihn, was Anfeindungen und tätliche Übergriffe der Anwohner auslöst. Doch Paul schweigt zu den Vorwürfen.
Auf etlichen, internationalen Festivals ausgezeichneter Mix aus psychologischem Drama und Mystery-Thriller, der seine Spannung behutsam entwickelt und mit tollen Leistungen der hierzulande weniger bekannten Schauspieler aufwartet. Spannende, vielleicht etwas zu lang geratene Unterhaltung aus Neuseeland.
Trailer ansehenAls ihre Tanne als Weihnachtsbaum gefällt wird, kommen drei Streifenhörnchen bei dem erfolglosen Musikproduzenten Dave (Jason Lee) in L.A. unter. Um bleiben zu dürfen, müssen die Chipmunks ihn von ihrem Singtalent überzeugen. Das gelingt so gut, dass bald neue Superstars geboren sind.
Dabei ist die Boygroup so unterschiedlich, wie Jungs - äh Streifenhörnchen - nur sein können: Gitarrist Alvin ist ein selbstbewusster Draufgänger, Bassist Simon so smart wie seine coole Brille verspricht, und Nesthäkchen Theodore am Schlagzeug ein wahrer Herzensbrecher. Doch der Ruhm hat auch seine Schattenseiten. Ein fieser Plattenmanager versucht alles, um die Freunde auseinander zu bringen, und die Chipmunks brauchen Witz und Cleverness, um zu erkennen, was wirklich zählt im Leben.
"Alvin und die Chipmunks - Der Kinofilm" ist Spaß pur und bietet freche Unterhaltung für Groß und Klein. Die niedlichen Nager sind so vorlaut und clever wie die Kids von heute und erobern mit ihrer funky Musik schnell alle Herzen. Ganz nebenbei zeigen sie, wie wichtig Familie und Zusammenhalt sind, und dass man den Glauben an sich und seinen Traum niemals aufgeben sollte.
Ein herzerwärmender Familienfilm mit Charme, Humor, aufregender Musik und tierischer Starpower. Der Weihnachtsfilm 2007, der die Familie im Kino zusammenbringt.

Den gleichnamigen japanischen Kinohit "Antarctica" kennen nur wenige. Jetzt endlich gibt Hollywood dieser mitreißenden Story den großen Rahmen, den sie verdient. Hauptdarsteller sind drei Männer, eine Pilotin und acht Huskies, die ein schicksalhaftes Ereignis für immer zusammenschweißt.
Obwohl der arktische Winter und ein Sturm bevorstehen, überredet Geologe Davis (Bruce Greenwood) Scout Jerry (Paul Walker) zu einer letzten Expedition. Als Davis im Eis einbricht, retten ihm Jerrys Schlittenhunde das Leben. Trotzdem müssen sie zurückgelassen werden, als der Sturm das Forscherteam zur Evakuierung per Flugzeug zwingt.
Zurück in der Zivilisation denkt Jerry nur an eines: Er will sein Versprechen einlösen und in die eisige Einsamkeit zurückfliegen, um seine Hunde zu retten. Für die hat bereits ein harter Kampf auf Leben und Tod begonnen.
Die überwältigende Abenteuergeschichte, die von tiefer Freundschaft und dem Willen zum Überleben erzählt, besticht auch mit der atemberaubenden Kulisse der Antarktis.
Trailer ansehenBeim Teutates! Zusammen weit mehr als fünf Millionen Anhänger der erfolgreichsten französischen Comic-Serie aller Zeiten haben sich über die beiden Live-Action-Vorgänger amüsiert, mit denen sich Europa international an der Kinokasse behaupten konnte. Dereinst schlugen Asterix und sein treuer Freund Obelix eine Schneise in die römischen Besatzungskräfte, legten sich 1998 mit Roms mächtigem Imperator Caesar an und verteidigten das Geheimnis ihres Zaubertrankschöpfers Miraculix.
2002 bereisten sie Ägypten, um der verführerischen Cleopatra zu erliegen und sich am Bau der Pyramiden zu beteiligen. Ein weiteres Wunder darf man also erwarten, und da die Dorfbewohner so sportlich veranlagt sind, bietet ihnen die Antike ein ideales Mekka: Olympia!
In die Rolle von Christian Clavier als kleiner Gallier schlüpfte Frankreichs neuer Shooting-Star Clovis Cornillac ("Mathilde - Eine große Liebe"), während Kinolegende Gérard Depardieu gewohnt zuverlässig den Part des dicken Hünen Obelix ausfüllt. Komplettiert wird das weltberühmte Buddy-Duo nur noch durch ihr zierliches Maskottchen Idefix.
Die abenteuererprobten Gefährten brechen auf ins mediterrane Griechenland, wo ihr Landsmann Romantix (Stéphane Rousseau aus "Invasion der Barbaren") an den Olympischen Spielen teilnimmt. Der wagemutige Athlet kann jede Hilfe gebrauchen, denn er will sowohl den Wettbewerb, als auch das Herz der bildschönen hellenischen Prinzessin Irina (Vanessa Hessler) gewinnen.
Fairness und Kampfgeist sind aber schon in antiken Zeiten nicht jedermanns Sache, denn der tückische Brutus (Benoît Poelvoorde, "Narco") will mit aller Macht die Olympiade beherrschen. Und seinen Vater Julius Caesar (Leinwandmythos Alain "der eiskalte Engel" Delon) bei dieser Gelegenheit gleich mit aus dem Weg räumen. Aber da hat er die Rechnung ohne den schlauen Asterix und den bärenstarken Obelix gemacht!
An Aufwand, Ausstattung und Stars kann sich derzeit keine kontinentale Produktion mit dieser Trilogie messen, und das sieht man dem Spaß im Geiste von René Goscinny und Albert Uderzo an. Wieder trifft die Allianz aus subtilem satirischem Humor und buntem Klamauk den richtigen Ton, der die Comics quer durch alle Altersschichten zum Riesenerfolg machte. Und an den Nebenrollen und Gastauftritten kann man sich ohnehin nicht satt sehen. Lassen Sie sich überraschen!

Es bedarf keines Professorentitels, um die Formel für diese Action-reiche Kettenreaktion zu entschlüsseln: Man nehme Regisseur Andrew Davis ("Alarmstufe: Rot") plus Frauenschwarm Keanu Reeves und als Beigabe Charakterdarsteller Morgan Freeman ("Sieben") und man erhält eine "Speed"-ähnliche "Auf der Flucht"-Variante. Originalität mag dabei nicht unbedingt an erster Stelle stehen, doch im Bereich Spannung und Unterhaltsamkeit versteht der aufwendige Action-Thriller durchaus Wirkungstreffer zu setzen.
Nach seinem Fehltritt mit der enttäuschenden Gaunerkomödie "Steal Big - Steal Little" bewegt sich Regisseur Davis wieder auf vertrautem Terrain: Kaum einer versteht es wie er, mit weitläufig angelegten Verfolgungsszenen wie beispielsweise auf einer Klappbrücke oder über einen gefrorenen See den Adrenalinspiegel kräftig zu heben. Die Dynamik stimmt, und die hervorragende Kameraarbeit Frank Tidys, mit dem Davis bereist mehrfach zusammenarbeitete, verleiht der Produktion einen polierten Hochglanz-Look. Für das Skript zeichnen die drei Autoren Josh Friedman, J. F. Lawton ("Alarmstufe: Rot") und Michael Bortman verantwortlich, die die Story facettenreich mit zahlreichen Plotwendungen versahen. Keanu Reeves, der mit "Speed" in den Action-Olymp katapultiert wurde, mimt in seinem üblich stoischen Stil den Maschinisten Eddie Kasalivich, der an einem wissenschaftlichen Experiment beteiligt ist, bei dem mit Wasserstoff eine billige, umweltfreundliche Benzinalternative gewonnen werden soll. Als der Projektleiter die Information der Welt gerade bekannt geben will, wird das Forschungsgelände mit einer gigantischen Explosion in die Luft gesprengt. Eddie gerät aufgrund getürkter Indizien in Verdacht und begibt sich mit der ansehnlichen Physikerin Dr. Lily Sinclair (hübsch: Rachel Weisz) auf die Flucht vor Polizei, FBI-Agenten (Fred Ward und Kevin Dunn) und undurchsichtigen Hintermännern. Ihre Odyssee ist mit vielen anstrengenden Aktivitäten, wie das Waten durch Eiswasser und diverse Sprints sowie dem einen oder anderen Hechtsprung verbunden. Dazwischen bleibt Eddie in Kontakt mit dem finanziellen Gönner des Projekts, Paul Shannon (Freeman), der mit Verbindungen zur Reagan-Administration und dem CIA weit mehr seine Finger im Spiel hat, als Eddie auch nur im entferntesten ahnt. Im von der Regierung finanzierten unterirdischen Forschungszentrum C-Systems - das unweigerlich Parallelen zu etlichen Bond-Filmen wachruft - kommt es zum atemberaubenden Finale. Trotz der aufregenden Action ist die Präsenz Freemans ein Trumpf: Wie er seiner zwielichtigen Figur im Verschwörungssumpf Ambivalenz und Tiefe verleiht, ist absolut sehenswert. Auch inhaltlich werden schwere Geschütze aufgefahren: Oliver Stone hätte seine helle Freude daran, welche Machenschaften der US-Regierung unterstellt werden, die nach Unterdrückung der Information für revolutionäre Energiestoffe trachtet, um so Chaos und einen sozialen Umbruch zu verhindern. Die verzwickte Story von "Außer Kontrolle" regt zum Mitdenken an, und wenn der High-Energy-Actioner zwar stilistisch und dramaturgisch mit "Mission: Impossible" nicht gleichziehen kann, sollte die Formel an der Kinokasse aufgehen. ara.