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Wir kennen sie in hautengen Göttinnenkleidern, perfekt frisiert und topgeschminkt: Mariah Carey ist die Verkörperung von Starglamour, der rote Teppich scheint ihr natürliches Revier. Dass die Künstlerin auch anders kann, wenn sie will, bewies sie jetzt für eine Filmrolle. Allein schon, dass sie wieder vor die Kamera trat, ist beachtlich. Hat sie sich doch bisher in Sachen Kino nicht mit Ruhm bekleckert. Man denke nur an ihre unterdurchschnittliche Leistung im Debüt "Glitter".
Doch Mariah ist mutig und erhielt ein Angebot, dass sie nicht ablehnen konnte. In der Bestsellerverfilmung "Precious", die bereits jetzt als Oscarkandidat gehandelt wird, spielt sie eine Sozialarbeiterin, die einem übergewichtigen, schwangeren und verzweifelten Teenager wieder ins Leben zurückhelfen will. Produzentin ist Talk-Queen Oprah Winfrey, neben Carey spielt u.a. Lenny Kravitz. Ein Paket, mit dem man den Kritikern sein Talent beweisen kann, oder untergeht.
Carey pur
Zur Überraschung vieler hat die kapriziöse Schöne ihr Talent bewiesen. Und ein Blick auf den Trailer scheint den ersten, bewundernden Profimeinungen recht zu geben. Die Verwandlung war keine leichte Aufgabe, wie Carey im Interview mit "Parade" erzählt: "Sie haben mich total verändert. Ich wollte nicht in den Spiegel schauen. Es ging weit über ein simples "schlichter Anziehen" hinaus - Produzent Lee Daniel liebte es, mich zu quälen. Er wollte nicht nur, dass ich schlicht aussehe, sondern gewöhnlich. Das war sein Ziel. Er wollte einen Damenbart und Ringe unter den Augen und schlecht frisiertes Haar." Tatsächlich ist die Verwandlung so frappierend, dass man ein paar Millisekunden braucht, um sie zu erkennen.
Gelohnt hat sich der Wagemut der Glam-Queen. vor allem für ein Drama, das viele Menschen bewegen wird. Wann der Film in Deutschland startet, steht leider noch nicht fest. Scheint aber einer zu sein, den man sich angucken sollte. Nicht nur wegen der ent-divaisierten Carey.
Eure Kate
Copyright Fotos: gettyimages
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