16/10/2009 18:35
Von wegen Karrierekick: Natalie Portmans Darstellung eines verstörten Teenagers im Thriller-Klassiker "Heat" hat alles andere als positive Auswirkungen auf ihr Leben gehabt hat. Die schöne Schauspielerin ist in Michael Manns Meisterwerk - ihrem zweiten Film überhaupt - als Stieftochter von Al Pacino getriebenem Cop Vincent Hanna zu sehen, die unter den gestörten Familienverhältnissen leidet und gegen Ende des Films sogar einen Selbstmordversuch unternimmt. Eine Grenzerfahrung für die damals erst 14-Jährige, an der sie noch lange zu knabbern hatte. Die Szene, in der sie mit aufgeschnittenen Pulsadern in der Badewanne liegt, hatte sich so in Natalie Portmans Psyche eingebrannt, dass sie sich danach auch im echten Leben selbst verletzte. Tiefer Einschnitt für Portman "Ein Jahr später habe ich mich nach einem Streit mit meiner Mutter geritzt. Das war das erste und letzte Mal, aber ich denke schon, dass es eine Folge dessen war, dass ich für den Film mit aufgeschnittenen Handgelenken vor der Kamera lag", so Portman. "Was man im Leben fühlt, beeinflusst dein Schauspiel - und das gilt natürlich auch umgekehrt."