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FFA-Studie: Ein Drittel der Besucher geht spontan ins Kino

Berlin (ddp) Ein Drittel aller deutschen Kinobesucher geht spontan ins Kino. 32 Prozent entschieden sich erst am selben Tag, ins Kino zu gehen, teilte die Filmförderungsanstalt (FFA) am Dienstag in Berlin mit. Jeder Achte (13 Prozent) lasse sich sogar erst im Filmtheater durch das Programmangebot überzeugen, geht aus der neuen Studie «Kinobesucher 2007» hervor.

Die FFA analysierte zusammen mit der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) bereits zum 16 Mal die repräsentative Entwicklung des Kinobesuchs und die allgemeinen Merkmale des Kinobesuchers. Befragt wurden dazu 20 000 Menschen.

Mitentscheidend für den starken Rückgang der Besucherzahlen von 136,7 Millionen in 2006 auf 125,4 Millionen in 2007 waren der Studie zufolge vor allem die «sporadischen Kinobesucher» Sechs von zehn Besuchern, die dem Kino im Vorjahresvergleich verloren gingen, gehören der Gruppe der gelegentlichen Kinobesucher an.

2007 gab es zudem nur 26 Filme, die zwischen ein und sechs Millionen Besucher erreichten Darunter waren auch nur vier deutsche Produktionen - halb so viele wie im Jahr davor. Bei der Bewertung der Filme nach Schulnoten schnitten deutsche Titel jedoch gut ab: Til Schweigers «Keinohrhasen» beispielsweise erhielt eine 1,14 bei den 30- bis 39-Jährigen - die Bestnote aller Filme des Jahres 2007.

(ddp)


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